Fokus Shopping 2019

cima.MONITOR

Lokales Shopping

Der cima.MONITOR fragte speziell nach der Nutzung digitaler Services bzw. Angebote. Die befragten Kunden nutzen beim lokalen Shoppen, z. B. in den Innenstädten, bereits vielfach digitale Service-Angebote. Mit steigender Stadtgröße nimmt die Nutzung tendenziell zu. Junge Kunden zwischen 15-29 Jahren sind den digitalen Services stationärer Händler deutlich offener gegenüber eingestellt als über 30-Jährige.

Digitale Services im stationären Handel

Produktverfügbarkeit

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61 % der Befragten nutzen aktuell oder künftig sicher Online-Checks zur Produktverfügbarkeit.

Click & Collect

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41 % der Befragten nutzen aktuell oder künftig sicher Click & Collect Services.

Mobile Payment

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36 % der Befragten nutzen aktuell Mobile Payment-Services. 61 % der Befragten schließen dies explizit für die Zukunft aus.

Angaben in Prozent, N = 2025, Rundungsdifferenzen möglich

Online-Shopping

84 % der Befragten haben in den vergangenen zwölf Monaten auch online eingekauft. Online-Shopper zwischen 30-49 Jahre waren besonders kaufwillig (91%). Der Anteil der Online-Shopper unterscheidet sich innerhalb der 16 Bundesländer kaum. Die höchsten Zuwächse im Vergleich zu 2015 sind in Berlin (plus 29 Prozentpunkte) sowie in Sachsen und Schleswig-Holstein (plus 27 Prozentpunkte) zu verzeichnen.

Der Anteil der Ü50-Online-Shopper stieg im Vergleich zu 2015 um 32 Prozentpunkte.

Ein Drittel aller Online-Shopper will künftig eher mehr online einkaufen – gleich verteilt auf Männer und Frauen. Im Vergleich zu 2015 eine Steigerung um knapp 20 Prozentpunkte.

Rundungsdifferenzen möglich; N 2019 = 2.025 / N 2015 = 1.605

Bevorzugte Online-Ware

Die beliebtesten Warengruppen der Online-Shopper sind:

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Bekleidung

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Elektroartikel

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Bücher

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Schuhe / Lederwaren

Arzneimittel

Die Entwicklung der Warengruppe Arzneimittel ist auffällig: Sie werden von über 50-Jährigen Online-Shoppern – im Vergleich zu 2015 – doppelt so oft online geordert.

Der Online-Handel offenbart sich auch immer mehr als scheinbare Lösung für mangelnde Angebote vor Ort. Wirtschaftliche Lösungen für die Versorgung oftmals ländlicher Gebiete mit allen Gütern des täglichen Bedarfs fehlen noch.

Nils Meyer, cima

Bevorzugter Online-Shop

Den von den Befragten jeweils favorisierten Online-Shop machen seine Auswahl, günstige Preisgestaltung, schneller Versand und insgesamt die Kaufabwicklung attraktiv.

Amazon ist für nahezu die Hälfte der Befragten der attraktivste Online-Shop. Mit großem Abstand folgen eBay, Otto und Zalando. Auffällig ist, dass nahezu ein Drittel der Befragten auf die Frage nach dem attraktivsten Online-Shop keine Angabe macht.

In Zeiten schneller Online-Preisvergleiche, wöchentlicher Aktionen, beispielsweise der Gönn-Dir-Dienstag oder Rabattschlachten zum Prime Day, ist „günstig“ erwartbar geworden. Die Anbietertreue sinkt. Und ohne ausgefeilte Konzepte hat es der stationäre Fachhandel sehr schwer online mitzuhalten.

Florian Gillwald, cima

Keine Online-Shopper

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15 Prozent der Befragten haben in den letzten zwölf Monaten nicht online eingekauft. Der Anteil hat sich seit 2015 halbiert. Sie führen als Hauptgründe an: Fehlende Haptik, kein Bedarf oder einfach der nicht vorhandene Internetanschluss.

CIMA Beratung + Management GmbH
Brienner Straße 45
80333 München

Tel.: 089-55 118-154
Fax: 089-55 118-250
E-Mail: info@cima.de

 

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