Fokus Wohnen 2019

cima.MONITOR

Wohnen und Arbeiten am gleichen Ort

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Für 39 % der Befragten trifft zu, dass sie am gleichen Ort arbeiten, an dem sie auch wohnen. Mit zunehmender Stadtgröße/ Einwohnerzahl steigt der Anteil der Personen, auf die dies zutrifft.

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23 % der Interviewten pendeln regelmäßig zu ihrem Arbeitsplatz oder ihrer Ausbildungsstätte.

Die Menschen nehmen immer stärker als bislang Abschied von der strikten Trennung zwischen Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Wir werden es erleben, für innerstädtisches Leben bekommt auch das Wohnen eine Schlüsselfunktion, wenn der Handel als absolut dominanter Anziehungsfaktor verliert.

Stefanie Torge, cima

Wohnzufriedenheit auf hohem Niveau

2019 wohnen 88 Prozent aller Befragten in Deutschland gern dort, wo sie leben.

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Wohnzufriedenheit im regionalen Vergleich

Im regionalen Vergleich ist die Zufriedenheit der Befragten mit ihrem Wohnort unterschiedlich ausgeprägt: In Hessen wird sie mit 94 Prozent Zustimmung am höchsten eingestuft. Berlin schneidet bei der Wohnzufriedenheit auf der Skala weniger gut ab, ist aber dennoch bei 83 Prozent der Befragten ein beliebter Wohnort.

Wohnzufriedenheit rückläufig

Von 2007 bis 2015 lag die Wohnzufriedenheit der Befragten durchgängig bei rund 95 Prozent. Diese hohe Zufriedenheit hat aktuell um rund 7 Prozentpunkte abgenommen. Im Vergleich zu 2015 ist ein besonders starker Rückgang in den Bundesländern Saarland (minus 14 Prozentpunkte), Berlin (minus 12 Prozentpunkte) und Mecklenburg-Vorpommern (minus 13 Prozentpunkte) zu verzeichnen, dicht gefolgt von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen (mit je minus 11 Prozentpunkten).

In 2019 sind in allen Altersklassen Rückgänge in der Wohnortzufriedenheit festzustellen. Der größte Rückgang ist in den Altersklassen der 15-29-Jährigen und 30-49-Jährigen zu verzeichnen (je etwa 10 Prozentpunkte).
Auch hat im Vergleich zu 2015 die Zufriedenheit mit dem Wohnstandort in den Mittelstädten mit 50.000-200.000 Einwohnern am stärksten abgenommen (minus 10 Prozentpunkte).
Das Thema Wohnen steht zurecht im Fokus von Politik, Wirtschaft und Medien. Das ist auf die zunehmend unterschiedliche Entwicklung der Wohnungsmärkte zurückzuführen. Keinesfalls müssen rückläufige Einwohnerzahlen ein Ende des Wohnungsbaus bedeuten.

Fabian Böttcher, cima

CIMA Beratung + Management GmbH
Brienner Straße 45
80333 München

Tel.: 089-55 118-154
Fax: 089-55 118-250
E-Mail: info@cima.de

 

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